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Norddeutsche Tieflandschaft: Frage (beantwortet)
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 09:44 So 16.02.2014
Autor: Greentea

Hallo,
ich hab eine Verständnisfrage und bin in der Hoffnung in diesen Forum gelandet.
Die Frage wäre
Beschreiben Sie die Bevölkerungsverteilung des Norddeutschen Tieflandes (Begrenzungen: Ems, Mittelgebirgsschwelle, Nord-/Ostsee, Halbinsel Jütland, Oder). Begründen Sie anhand je eines selbst gewählten Beispiels, wie die -extremen Gegensätze zwischen einerseits sehr dichter Besiedlung und andererseits sehr dünner Besiedlung zu erklären sind.

Ich habe Bremerhafen, Hamburg, Oldenburg, Hannover und Magdeburg etc. Ich soll schreiben ob diese dicht/dünn besiedelt sind oder? Dann vielleicht noch die Alterstrukturen etc.
Wo ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die richtig sind, sind diese Städte die ich gefunden habe. Hören die sich richtig an?

VG

Ich habe diese Frage in keinem Forum auf anderen Internetseiten gestellt.

        
Bezug
Norddeutsche Tieflandschaft: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 11:26 So 16.02.2014
Autor: Josef

Hallo Greentea,


"Das Norddeutsche Tiefland ist eine Großlandschaft, die sich von Emden über Hannover, Berlin und Frankfurt (Oder) erstreckt und auch für den Nordwesten Polens charakteristisch ist.


http://de.wikipedia.org/wiki/Geographie_Deutschlands



Schleswig-Holstein stellt geographisch den südlichen Abschluss der Halbinsel Jütland und den nördlichen Teil der Norddeutschen Tiefebene dar .

Die Bevölkerungsdichte ist ungleichmäßig verteilt. Neben den kreisfreien Städten ist das Hamburger Umland, insbesondere die Kreise Pinneberg und Stormarn dicht besiedelt, der Landesteil Südschleswig und der Kreis Dithmarschen dagegen sehr dünn.

http://www.my-holstein.de/unser-land/59-allgemeine-informationen/514-geographie-bevoelkerung-politik



Im Zentrum Schleswig-Holsteins liegt die Geest-Landschaft. An die Marschenzone schließt sich im Westen, teilweise mit einem beträchtlichen Höhensprung, die hohe Geest an, eine wellige Moränenlandschaft älterer Eiszeiten. Gegen Osten geht die hohe Geest in die sandige niedere Geest (Vorgeest) über.

Die Westküste Schleswig-Holsteins und die ihr vorgelagerten Inseln sind die Heimat der Nordfriesen, die teilweise noch ihre eigene Sprache sprechen. Im Raum um Flensburg lebt eine dänische Minderheit. Die Bevölkerungsdichte von 171 Einwohnern pro Quadratkilometer liegt unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Rund 86 Prozent der Menschen sind Protestanten, etwa sechs Prozent Katholiken.

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Landesnatur:

Schleswig-Holstein umfasst den südlichen Teil der Halbinsel Jütland sowie die ihm vorgelagerten Inseln: Fehmarn in der Ostsee, die Nordfriesischen Inseln und Helgoland in der Nordsee. Es gehört zum Norddeutschen Tiefland mit fruchtbarer, seenreicher (Großer Plöner See, 28 km2) Grundmoränenlandschaft im Osten, Marschland im Westen und sandiger Geest in der Mitte; die höchste Erhebung ist der Bungsberg (168 m über dem Meeresspiegel). Die Ostseeküste ist durch Buchten (Förden) reich gegliedert. Der Nordseeküste vorgelagert ist das Watt, aus dem die Nordfriesischen Inseln, die Marschinseln und die Halligen herausragen. Klimatisch liegt Schleswig-Holstein im Bereich vorherrschender Westwindlagen mit ausgeprägt ozeanischem Klima. Im Spätherbst kommt es häufig zu Sturmfluten.

Bevölkerung:

Das Bundesland ist überwiegend von Sachsen (Niedersachsen) besiedelt. Die Westküste und die ihr vorgelagerten Inseln sind von Nordfriesen bewohnt, die ihre Sprache zum Teil noch pflegen. Im Norden um Flensburg lebt eine dänische Minderheit. Der Anteil der Vertriebenen betrug nach dem Zweiten Weltkrieg rund 25 %. Die Bevölkerungsdichte (2009: 179 Einwohner je km2) liegt unter dem Bundesdurchschnitt (229 Einwohner je km2). Regionale Schwerpunkte der Bevölkerungsverteilung liegen v. a. an der Ostseeküste (um Lübeck, Kiel, Flensburg), im Umland von Hamburg sowie um Neumünster, Rendsburg, Itzehoe, Husum und Heide. ‒ Mehr als die Hälfte der Bevölkerung gehören der evangelischen Landeskirche an, knapp 6 % der katholischen Kirche. Die evangelisch-lutherische Kirche der dänischen Minderheit in Südschleswig (»Dansk Kirke i Sydslesvig«; 35 Kirchengemeinden) hat rund 6 500 Mitglieder. ‒ Schleswig-Holstein hat (2010) drei Universitäten (Kiel, Flensburg, Lübeck, alle staatlich), eine Kunst- (Kiel) und eine Musikhochschule (Lübeck) sowie vier staatliche (Flensburg, Heide, Kiel, Lübeck) und drei private FHs (Elmshorn, Pinneberg, Wedel)."


Quelle: Der Brockhaus; (c) wissenmedia GmbH, 2010




Viele Grüße
Josef

Bezug
        
Bezug
Norddeutsche Tieflandschaft: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 11:41 So 16.02.2014
Autor: Josef

Hallo Greentea,


>  Die Frage wäre
> Beschreiben Sie die Bevölkerungsverteilung des
> Norddeutschen Tieflandes (Begrenzungen: Ems,
> Mittelgebirgsschwelle, Nord-/Ostsee, Halbinsel Jütland,
> Oder).

> Begründen Sie anhand je eines selbst gewählten
> Beispiels, wie die -extremen Gegensätze zwischen
> einerseits sehr dichter Besiedlung und andererseits sehr
> dünner Besiedlung zu erklären sind.

Schleswig-Holstein:
Dünne Besiedlung wegen: Naturraum, Geestland, Wattengebiet, Seenlandschaft

Hohe Besiedlung wegen: Großstädte, Infrastruktur, Arbeitsplätze, Wirtschaft, Industrie.


Schleswig-Holstein ist relativ dünn besiedelt. Regionale Schwerpunkte der Bevölkerungsverteilung liegen vor allem an der Ostseeküste um Lübeck, um die Landeshauptstadt Kiel und um Flensburg, im Hinterland von Hamburg sowie um Neumünster, Rendsburg, Itzehoe, Husum  und Heide.


Naturraum
Das Bundesland Schleswig-Holstein nimmt den südlichen Teil der Halbinsel Jütland sowie die ihm vorgelagerten Inseln ein. In der Ostsee liegt die Insel Fehmarn. Der Westküste sind in der Nordsee die Nordfriesischen Inseln (Bild 2) und Helgoland vorgelagert.

Der Naturraum gehört zum eiszeitlich überformten Norddeutschen Tiefland, das im Osten aus einer fruchtbaren, seenreichen Grund- und Endmoränenlandschaft besteht. Im südöstlichen Hügelland liegt die von seenerfüllten Hohlformen glazialen Ursprungs geprägte, landschaftlich äußerst reizvolle Holsteinische Schweiz.

Die größten Seen sind der 29 km² umfassende Große Plöner See und der Selenter See. Aus einem Moränenhochgebiet erhebt sich der 168 m hohe Bungsberg. Auf das Hügelland folgt nach Westen die Geest mit sandigen und moorigen Böden. Die Geest fällt nach Westen zum Teil steil zur dritten Landschaftseinheit, den Marschen, ab.
Die den Einflüssen des Meeres besonders ausgesetzte Westküste ist heute durch Landschutzdeiche gegen die Nordsee gesichert. Vor den Deichen liegen das nur bei Sturmfluten überschwemmte Vorland und das zweimal täglich überflutete Watt. Aus ihm ragen die Nordfriesischen Inseln, die Marschinseln und die Halligen heraus.
Die Ostseeküste ist teils Steilküste, teils flache Ausgleichsküste und durch Förden reich gegliedert

Das Watt
Als Watt bezeichnet man das Übergangsgebiet vom festen Land zum Meer an einer flachen Gezeitenküste (Bild 8). Es wird bei Flut vom Meer überspült und fällt bei Ebbe trocken. Das Wattengebiet an der deutschen Nordseeküste ist bis zu 20 km breit. 1985 bis 1990 wurden in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 5367 km² Wattengebiet als Nationalpark Wattenmeer ausgewiesen.

Das Watt besteht aus Schlick und Sand (Bild 9). Das das Watt täglich zweimal überspielende Wasser, das Wattenmeer, hat in ihm ein verzweigtes Rinnensystem aus breiten Baljen, schmaleren Prielen und dünnen Wattrinnen geschaffen, das einem Fluss-System ähnelt. Bei Niedrigwasser ist es deutlich als solches zu erkennen. Durch die Verlandung des Watts entsteht die Marsch. Als Quellerwiesen wird die Übergangszone zwischen den Salzwiesen des Marschlandes und dem Watt bezeichnet. Die wichtigsten Pflanzen der Wattflächen sind Seegras und Algen. Zur reichen Tierwelt gehören Würmer, Muscheln, Schnecken, Krebse, Vögel und Seehunde (Bild 10).

Der Kampf gegen die Urgewalten des Meeres und der Stürme wurde besonders im Bereich des Wattenmeeres ausgetragen. Die Küstenlinie im Nordwesten von Schleswig-Holstein hat sich in den letzten 5000 Jahren dramatisch verändert.
Doch wurde nicht nur Land verloren, durch Maßnahmen der Landgewinnung kam auch neues hinzu. Dazu werden vor einem Deich Lahnungen, das sind doppelte, mit Reisig umflochtene Pfahlreihen, ins Meer hinausgebaut. An ihnen setzten sich bei Flut Schlick, Sand und Ton ab. Auf den zu Beeten aufgehäuften Schlickablagerungen siedeln sich bald Salz liebende Pflanzen, wie z. B. Queller, an. Sie verfestigen die Schlickböden. Nach dem Bau eines höheren Abschlussdeiches, dem Seedeich, ist ein neuer Koog gewonnen.






Bevölkerung
Das Bundesland ist überwiegend von Sachsen (Niedersachsen) besiedelt. An der Westküste und den ihr vorgelagerten Inseln leben Nordfriesen, die ihre Sprache zum Teil noch pflegen. An der Grenze zu Dänemark im Norden lebt eine dänische Minderheit, die besondere Rechte genießt. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrug der Anteil der Vertriebenen rund 25 %. Seit dieser Zeit ist die Bevölkerungsentwicklung leicht rückläufig.

Schleswig-Holstein ist relativ dünn besiedelt. Regionale Schwerpunkte der Bevölkerungsverteilung liegen vor allem an der Ostseeküste um Lübeck, um die Landeshauptstadt Kiel und um Flensburg, im Hinterland von Hamburg sowie um Neumünster, Rendsburg, Itzehoe, Husum (Bild 13) und Heide.

Gut 60 % der Bevölkerung gehören der evangelischen Landeskirche an, 6,2 % der katholischen Kirche. Die evangelisch-lutherische Kirche der dänischen Minderheit in Südschleswig, die „Dansk Kirke i Sydslesvig“, hat rund 7000 Mitglieder.

Bezug
                
Bezug
Norddeutsche Tieflandschaft: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 10:31 Mo 17.02.2014
Autor: Greentea

Ich bedanke mich nochmals. Eine seeehr grosse Hilfe. Daumen hoch für Vorhilfe.de.

VG

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Norddeutsche Tieflandschaft: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 11:11 Mo 17.02.2014
Autor: Josef

Hallo Greentea,

> Ich bedanke mich nochmals. Eine seeehr grosse Hilfe. Daumen
> hoch für Vorhilfe.de.


Freut mich, dass ich helfen konnte. Vielen Dank für deine Mitteilung!


Viele Grüße
Josef


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