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Ambivalenz, Wissenschaft: Frage (beantwortet)
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 11:08 Mi 30.12.2009
Autor: Mathics

Aufgabe
Was bedeutet wissenschaftliche Verantwortung eines Wissenschaftlers?
Wann muss ein Wissenschaftler gerade stehen, Verantwortung tragen?
Wo sollten die Grenzen der (Natur-)Wissenschaftler liegen?

Hallo,
ich habe mir zu dieser Frage folgendes überlegt:

Laut Duden bedeutet Verantwortung die Verpflichtung einen Auftrag richtig und ordnungsgemäß auszuführen und für etwaige Folgen geradezustehen. „Verpflichtung dafür zu sorgen, dass das jeweils Notwendige und Richtige getan wird“ und „für etwas Geschehenes einstehen (sich zu verantworten)“.

Man muss sehen, dass ein Wissenschaftler viele Freiheiten hat, mit welchen er Macht ausüben kann. Der verantwortungsvolle Umgang mit Freiheiten setzt die Fähigkeit voraus, Folgen von Entscheidungen abschätzen und bewerten zu können. Ihr besonderes Wissen impliziert auch eine besondere Verantwortung.
Die Forschungsergebnisse Habers zeigen die Janusköpfigkeit seiner naturwissenschaftlichen Tätigkeit:
Einerseits ist durch Entwicklung der Ammoniaksynthese (zur Sprengstoffherstellung) bzw. technischer Verfahren zur Herstellung und Einsatz von Giftgas die Kriegsführung gleichsam auf industrieller Basis möglich geworden.
Andererseits wäre ohne diese Kenntnisse und Fertigkeiten die Ernährung der heutigen Menschheit nicht möglich. Ohne das Haber-Bosch-Verfahren entfiele für eine Hälfte der derzeitigen Weltbevölkerung die Ernährungsbasis.[
Haber war der Meinung "im Kriege gehört der Wissenschaftler dem Vaterland, im Frieden der Menschheit". Hier zeigt sich die Janusköpfigkeit  des großen Chemikers und späteren Nobelpreisträgers. Sie sah dies als die "Perversion der Wissenschaft", sah sie als "Zeichen der Barbarei" und die Disziplin korrumpierend, welche die Menschheit voranbringen soll.
Physikalische Erkenntnisse machten z.B. Kernwaffen überhaupt erst möglich. Daraus folgt für die Physiker eine moralische Verpflichtung, alles dafür zu tun, dass solche Waffen nicht zum Einsatz kommen.
Überall dort, wo die Wissenschaft neue Erkenntnisse gewinnt, schafft sie grundsätzlich auch neue Macht. Wissen ist Macht und Macht sollte Verantwortung bedeuten
Der wahre und vernünftige Zweck der Wissenschaft ist, dem menschlichen Leben Nutzen zu bringen, es mit neuen Erfindungen und Schätzen zu bereichern. Ihr Zweck ist daher nicht etwa Befriedigung der Neugierde oder Amüsement oder die Gier nach Ruhm , Ansehen und Geld. Die Wissenschaft eine Schatzkammer zum Nutzen der Menschheit. Um dies zu bewahren gilt es Verantwortung zu tragen und Grenzen zu setzen, sodass weder die Politik die Wissenschaft zum Instrument (für z.B. Kriege) macht noch die Wissenschaft in anderer Hinsicht ausgenutzt wird.

Aber irgendwie habe ich die Frage , wann ein Wissenshcfatler gerade stehen muss und wie weit die Grenzen reichen nicht beantwortet?

Bitte um Hilfe !!!??

        
Bezug
Ambivalenz, Wissenschaft: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 13:31 Mi 30.12.2009
Autor: ONeill

Hallo!
> Aber irgendwie habe ich die Frage , wann ein
> Wissenshcfatler gerade stehen muss und wie weit die Grenzen
> reichen nicht beantwortet?
>  
> Bitte um Hilfe !!!??

Naja Du bist schon darauf eingegangen, wenn auch etwas kurz. Ich würde den Punkt noch aufnehmen, ob der Wissenscahftler die Folgen seiner "Erfindung" bereits im Vorfeld abschätzen kann oder nicht.

Letztendlich ein interessantes Theman, aber eine Antwort nach dem Motto "richtig" oder "falsch" gibt es sowieso nicht.

Zwei Bücher, die sich damit beschäftigen (davon ist ersteres recht kurz und lässt sich an 1-2 Tagen durchlesen):
"Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt
und
"Heller als tausend Sonnen" von Robert Jungk

Gruß Christian

Bezug
                
Bezug
Ambivalenz, Wissenschaft: Frage (beantwortet)
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 13:53 Mi 30.12.2009
Autor: Mathics

Und kann man bestimmte Grenzen definieren ?

Bezug
                        
Bezug
Ambivalenz, Wissenschaft: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 14:27 Mi 30.12.2009
Autor: ONeill


> Und kann man bestimmte Grenzen definieren ?

Sicherlich, die zwei Extrema:
-dem Wissenscahftler sind die folgen seiner "Erfindung" egal und er veröffentlicht sie auf jeden Fall
-der Wissenschaftler hat Angst vor den Folgen und veröffentlicht seine Ergebnisse erst gar nicht, vernichtet sie vielleicht sogar.

Gruß Chris

Bezug
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